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10.12.2013

Zahlen die SSB-Kunden die Zeche für den Planungs-Schwergang der Bahn?

Grüne: Fehlplanungen der Bahn ziehen lange Linienunterbrechungen bei der Stadtbahn nach sich.
Pressemitteilung

Die SSB wird von den Fehlplanungen der Bahn bei deren Projekt Stuttgart 21 in Mitleidenschaft gezogen, auf ihre Kunden kommen spürbare Beeinträchtigungen zu.
Die Verlegung der Stadtbahnhaltestelle Staatsgalerie, notwendige Folgemaßnahme von Stuttgart 21, kann nicht, wie bisher von der SSB geplant, unter laufendem Betrieb bewerkstelligt werden. Die zahlreichen Planänderungen der Bahn haben den ursprünglich geplanten Bauablauf außer Takt geraten lassen.
Stattdessen wird in Bauphase 1 eine Linien-Unterbrechung zwischen den Haltestellen Staatsgalerie und Charlottenplatz erforderlich. In der Bauphase 2 ist die Linie zwischen Staatsgalerie und Hauptbahnhof gesperrt. Daneben wird es auch Bauphasen mit Langsam-Fahrstrecken geben.
Dies teilte der Technikvorstand der SSB, Herr Arnold, in der Sitzung des Umwelt- und Technikausschusses am 22.10.2013 mit. In der Sitzung des Fahrgastbeirats der VVS am 21.11.2013 wurde plastischer dargestellt, was droht: Die Dauer der Linien-Unterbrechungen sei nicht vorhersehbar, es könne sich um Monate, gar Jahre handeln.
Clarissa Seitz, Stadträtin von Bündnis 90/Die Grünen im Stuttgarter Gemeinderat fordert: „Die Fahrgäste müssen schnell und umfassend darüber informiert werden, welche Einschränkungen im öffentlichen Verkehr sie in den nächsten Jahren wegen den Bauarbeiten zu Stuttgart 21 hinnehmen müssen.“
Stadtrat Jochen Stopper, weist darauf hin, dass die städtische Tochter SSB vollständig für die aus den Einschränkungen resultierenden wirtschaftlichen Einbußen entschädigt werden muss.
Mit ihrer Anfrage „Zusätzliche Stadtbahnlinien-Unterbrechungen durch Fehlplanungen der Bahn“ wollen die Grünen im Gemeinderat über Dauer und Umfang der Linienunterbrechung, den möglichen wirtschaftlichen Schaden für die SSB und absehbare Kapazitätsprobleme in der Klettpassage informiert werden.

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